05. November 2019
Voll motiviert starten wir in den zweiten Tag unserer Hawai’i-Reise. Gestärkt nach einem sehr gutem Frühstück und mit vielen Tipps im Gepäck, war unser heutiger Höhepunkt der Haleakala. Der Haleakala ist ein massiver Schildvulkan, welcher 75% der Fläche der Insel Maui einnimmt. Der Name Haleakala zu Deutsch „Haus der Sonne“ beruht auf einer Sage, in der der Halbgott Maui die Sonne auf dem Berg eingefangen habe.
Doch bevor es auf den höchsten Berg der Insel ging, wärmten wir uns noch ein wenig am Baldwin Beach auf. Doch so schön der Strand wirkte, so waren die hohen Wellen nicht einladend zum Schwimmen, was uns die rote Flagge auch bestätigte – „Schwimmen verboten“.
Gegen Mittag ging es dann über den Haleakala Highway sowie dem Kula Highway Richtung Ali’i Kula Lavender Farm. Auf 13.5 acre (etwa 5.4 ha) werden 25 verschiedene Arten von Lavendel auf 4000 ft (~1200 m) angebaut. Weiters konnten diverse Blumen und Pflanzen bewundert werden, bspw. Trompetenbaum, King Protea, Plumeria oder eine Paradisvogelblume (Strelitzia). Die Zeit wurde uns fast zu kurz, doch der Berg rief und so ging es mit unserem roten Flitzer weiter über die Kekaulike Ave zum Haleakala Hwy und über den Highway den Berg hinauf.



Lavendelfeld 

eine kleine Hortensienblüte … 
sowie eine kleine Bromelienart … 
Paradisvogelblume 




Aussicht auf West-Maui 
Unser kleiner roter Flitzer
Mit jedem Höhenmeter, den wir erklommen, wurde es bewölkter und kälter … und welche Probleme die Österreicher bzw. Touristen in Österreich auch mit freilaufenden Rindern in den Alpen haben, hier laufen sie sogar neben einer viel befahrenen Straße einfach frei herum … frei nach dem Motto „Aloha!“ 😀
Erste Station am Berg das Park Headquarter Visitor Center, wo wir uns genaue Informationen zum Haleakala sowie ein paar Souveniers besorgten.
Nächster Zwischenstopp war dann auf 2969 m beim Haleakala Visitor Center, wo wir aufgrund der kurzen Zeit bis zum Sonnenuntergang nur den Pa Ka’oao Trail gingen. Am Ende des Trails war aber ein schöner Aussichtspunkt, wo wir einen tollen Blick in den Krater genossen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Temperaturen zu Hause durften wir hier oben auch genießen. Bei 56° F (~ 13° C) hieß es: warm anziehen!!

Haleakala Visitor Center 

Brrr … 13° C … nach 30° im Tal echt kalt 
Pa Ka’oao Trail 
Das Farbenspiel im Krater … echt ein Wahnsinn 
Der Berg im Hintergrund ist der Gipfel des Mauna Kea auf Big Island 
Eigentlich war geplant einen ersten Teil des Keonehe’ehe’e Trails in den Krater zu wandern, aber leider waren wir dafür dann zu spät dran

Nach dem wir wieder beim Auto waren, ging es noch ein paar Meter den Berg hinauf zum Haleakala Summit auf 10023 feet (3055 m), dem Aussichtungspunkt für Sonnenauf/-untergänge. Jetzt hieß es alles, was wir mit hatten, anziehen, einen guten Platz suchen und warten 🙂 Zwischenzeitlich setzten wir uns dann doch nochmal ins Auto, da der Wind ganz schön kalt war … brrrr … aber dann war es endlich soweit … 17:50 … leider spielten die Wolken nicht so mit, wie wir’s gern gehabt hätten, aber das ist Mutter Natur, die wir Gott sei Dank nicht beeinflussen können. Das Schauspiel war aber trotz allem oder gerade deswegen atemberaubend. Mit Einbruch der Dunkelheit ging es mit dem Auto den Berg hinab in unser B&B nach Kihei.



Haleakala Observatories 
So eine winddichte Jacke und eine dicke Haube können schon was … auch auf Hawaii 😉 
Blick auf West-Maui 

Die beleuchtete Stadt am Meer ist Kahului, die Hauptstadt von Maui






