06. November 2019
Heute mussten wir schon früh los, da wir die Nordküste entlang nach Hana fuhren. Der „Hana Highway“/ die „Road to Hana“ verläuft entlang der Nordküste von Maui von der Hauptstadt Kahului über 54 einspurige! Brücken nach Hana im Osten der Insel. Obwohl die Strecke nur etwa 80 km lang ist, muss man für die Fahrt etwa 2-4 Stunden einrechnen, je nach Anzahl der Zwischenstopps und vor allem aufgrund der einspurigen Brücken sowie oftmals engen Haarnadelkurven. Dafür wird man mit tollen Aussichtspunkten und einem landschaftlichen Erlebnis belohnt.
Um 6:30 ging’s los, mit einem Frühstückspackerl im Gepäck, welches uns von Bob und Sande in unserem Kühlschrank im Zimmer deponiert wurde. Wir fuhren über Kahului und Pa’ia zu unserem ersten Zwischenstopp den Twin Falls. Welche jedoch aufgrund des trockenen Sommers und den wenigen Regenfällen im Herbst eher der Name Single Fall gebührt. Dafür gab es zwei davon 🙂

Pa’ia 
Es wird grüner … 




obere Wasserfall 
untere Wasserfall 

Wilde Hühner (die Geschichte dazu später)
Weiter ging’s entlang des Hwy 36/360 zu unserem nächsten Zwischenstopp der Halbinsel Ke’anae, welche durch einen Lavastrom des Haleakala gebildet wurde.
Nächster Halt bei Puaa Kaa Wayside Park, wo Picknicktische und Toiletten, sowie ein schöner Wasserfall zum verweilen einluden, sowie ein paar Meter weiter bei den Hanawi Falls.

Puaa Kaa Wayside Park. Da fällt sicher auch immer wieder etwas für die Mietze ab 
Auch hier gibt es ein paar kleine Wasserfälle … 
sowie die Möglichkeit sich ein wenig abzukühlen 
Suchbild 😀 
Nächster Halt: Hanawi Falls 


Aus Zeitgründen fuhren wir ohne Zwischenstopp im kleinen Städtchen Hana zum Kipahulu District des Haleakala Nationalparks südlich von Hana. Dort wanderten wir den Pipiwai Trail entlang bis zu den Waimoku Falls, sowie den Kuloa Point Trail zu den Seven Sacred Pools (Pools of ‚Ohe’o).
Das größte Erlebnis beim Pipiwai Trail war der Bambuswald ungefähr bei der Hälfte des Weges, sowie ein riesiger Banyan Tree, welcher sich selbst durch Äste am Boden abstützte. Bei den Waimoku Falls konnte man sich dann richtig abkühlen, was nach dem Dschungel Trail richtig erfrischend war.
Die Pools of ‚Ohe’o luden dagegen gar nicht zum schwimmen ein, was auch aufgrund des niedrigen Wasserstandes und der möglichen Verschmutzung derzeit nicht erlaubt ist.



Hale Ku’ai, das Haus diente als Lager, Versammlungsort bzw. als Handelsraum 


Makahiku Falls 
Banyan Tree 
immer wieder kleinere Wasserfälle zwischendurch 
ab der Hälfte des Weges (1.6 km) kamen wir in den Bambuswald 

über schön ausgebaute Wege ging es weiter 

Das Ziel in greifbarer Nähe… 
zuerst mussten wir noch über den Bach 
Waimoku Falls 

Kuloa Point Trail zu den Pools of ‚Ohe’o 

Bei Visitorcenter wehte die US- sowie die Hawaiianische Flagge
Zum Abschluss des heutigen Tages ging es über den Piilani Hwy und den Kula Hwy zurück nach Kahului mit einem kurzen Abstecher zum Baldwin Beach und dann weiter in unsere Unterkunft.

Die Straße war hier nicht mehr so schön ausgebaut, 
dafür die Landschaft sehr faszinierend 






